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11.10. Antirepressionsdemo in Bühl

Am Samstag, 11.10. startet um 13 Uhr die Antirepressionsdemo am Bühler Bahnhof.
Das AKB hat eine Sonderseite eingerichtet.

Solidarität mit den Opfern der Repression!

Text der [ag] Freiburg

Die Anarchistische Gruppe Freiburg hat einen Text zu den Repressionen und Aktionen in Bühl veröffentlicht. Unterstützt werden sie dabei von Adorno, Alex Berkman und sogar von Prof. Lob-Hüdepohl der Kath. Hochschule in Berlin…also wenn sogar die Katholen mitmachen…

…dann nix wie hin zur Demo!

Die Angst der BürgerInnen vor ein bischem Freiheit…

Am 16. Juli 2008 fanden in Bühl und Umgebung 18 Hausdurchsuchungen statt. Beschlagnahmt, genauer entwendet, wurden wie immer bei solchen Aktionen PCs, CD-Roms und andere Speichermedien.

Auslöser dieser völlig überzogenen Polizei-Aktion war eine Party-Besetzung in Bühl am 4. Juli der Initiative für einen linken Freiraum.
Die überwiegend jugendlichen AktivistInnen nahmen ihr Anliegen selbst in die Hand anstatt auf Almosen der Gemeinde zu warten. Sie wollten ihrer Forderung nach einem selbstverwalteten Freiraum mit einer Party in einem leerstehenden Gebäude Nachdruck verleihen und erfuhren, was es heißt, sich an und auf den engen Grenzen der bürgerlichen Zufriedenheit zu bewegen.
Nicht nur dass einige der Jugendlichen Verletzungen von Polizeiwaffen davontrugen. Nein, auch die Presse – hier tut sich das Badische Tagblatt besonders hervor – der mündigen BürgerInnen hat sich auf sie eingeschossen. Wie immer wurden Polizeiberichte für bare Münze genommen und eine Prise provinzjournalistischer „Recherche“ würzte das Ganze zu Hetzartikeln gegen junge Menschen, die es wagten, einen Freiraum einzufordern, in dem sie hierarchiefrei gemeinsam experimentieren wollten.

18 Hausdurchsuchungen wegen der mehr als berechtigten Forderung nach Freiraum.
An solchen durchgeknallten Aktionen werden verschiedene Zustände unserer Gesellschaft, dieses Staates deutlich:
Die Angst der BürgerInnen und ihres Staates vor der Freiheit und sei diese Freiheit auch noch so beschränkt auf nur einen Raum, einen Ort.
Die Willkür der Mächtigen. Verhältnismäßigkeit der Mittel? Dialog? Pluralismus? Was ihnen nicht in den Kram passt, wird verhindert, beendet oder zerstört.
Die Hörigkeit der „freien“ Presse. Schlechte JournalistInnen schreiben schlecht recherchierte Artikel auf Grundlage von Polizeiberichten, die noch schlechter sind…Heiligendamm lässt grüßen!
Die Ohnmacht von Menschen, die etwas gegen die herrschenden Zustände unternehmen wollen, die bunte Akzente in eine graue Einheitswelt setzen wollen und dies nicht dürfen und können, weil ein militärischer Polizeiapperat und die Judikative unbesiegbar erscheinen.
Aber auch: Es gibt nach wie vor und immer mehr Menschen, die diese Zustände nicht mehr hinnehmen wollen. Sie wollen solidarisch, frei, gemeinsam und selbstbestimmt leben und arbeiten.
Und solche Menschen leben auch in Bühl und um Bühl herum.

Wir forden die Herausgabe der beschlagnahmten Gegenstände.
Wir forden die Einstellung der Ermittlungen und Verfahren gegen die Betroffenen AktivistInnen.
Wir unterstützen die Initiative in ihrer Forderung nach einem Freiraum in Bühl.

anarchistische gruppe ortenau [ago], 24.7.2008

Links: 1, 2, 3

Gründungstreffen in Stuttgart

Wir, eine kleine Gruppe junger Anarchisten aus Stuttgart und Umgebung,
laden alle Interessierten zu einem Treffen am 19. Juli 2008 um 16:30 Uhr
auf dem kleinen Schlossplatz ein. Wir sind auf der Suche nach am
Anarchismus Interessierten, um uns gegenseitig kennenzulernen und
schließlich eine Art anarchistische Gruppe in Stuttgart zu gründen.

Nach den vergangenen 1.Mai-Demonstrationen und anderen Aktionen in und
um Stuttgart, die hauptsächlich von kommunistischen Gruppierungen
getragen wurden, möchten wir versuchen möglichst viele AnachrichstINNen
für eine gemeinsame Gruppierung zu gewinnen, damit wir zukünftig
geschlossen und organisiert in Stuttgart auftreten können. Bei unserem
ersten Treffen soll es weniger um die exakte Planung einer Struktur
gehen sondern vielmehr um ein gegenseitiges Kennenlernen und das Sammeln
von Ideen und Wünschen für die weitergehende Planung.

Wir haben uns den kleinen Schlossplatz als Treffpunkt ausgesucht, da wir
denken, dass unter freiem Himmel eine lockerere Atmosphäre für ein
erstes Treffen möglich ist und wir die Zahl der TeilnehmerInnen nicht
einschätzen können.

Wir freuen uns auf eine diskussionsfreudige Runde!
Ort: Kleiner Schlossplatz, Stuttgart

Anarchistische Gruppe in Freiburg

In Freiburg hat sich eine neue Gruppe gegründet: Die AG Freiburg.

Es geht immer weiter!

1.Mai in Strasbourg

Einen Artikel und Fotos zum anarchistischen 1.Mai in Strasbourg gibt es auf Indymedia.

Und hier auf französisch.

1. MAI 2008

1. mai 2008 strasbourg

Der Aufruf auf deutsch und auf francais

Nach der Demo geht es im Molodoi mit veganer Vokü, Infoständen und einem Film weiter.

anarchie ist machbar!

über 40 besucherInnen lauschten rudolf mühlands vortrag zur aktualität anarchistischer theorie und praxis. von den anarchistischen klassikern und den schon früh entstandenen hauptströmungen schlug er einen bogen zur aktualität des anarchistschen gedankens, die er an persönlichen und bekannten beispielen (strike bike, mercadona) festmachte und verdeutlichte. im anschluss daran entstand eine kritische und rege diskussion und ein fruchtbarer austausch zur machbarkeit von anarchie in der heutigen kapitalistischen gesellschaft.

konsens war am späten abend, dass die weltrevolution am mittwoch um 15 uhr stattfinden soll. bitte pünktlich sein…

ago

auf stattweb findet ihr einen etwas ausführlicheren bericht

Ist Anarchie machbar?

Heute, 20 Uhr, Vereinsraum Alarm e.V. in Offenburg

Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis

Obwohl Leo Trotzki die anarchistische Bewegung schon in den 1920′ern „auf dem Misthaufen der Geschichte“ gesehen hat, ist diese Bewegung noch heute weltweit vorhanden. Was macht eine Idee, die vor über 150 Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickte, noch heute attraktiv? Welche Ideen liegen
heutiger anarchistischer Praxis zu Grunde? Und vor allem: warum sollten uns heute die alten Träume der AnarchistInnen noch interessieren?
Der Vortrag versucht auf Grundlage der heutigen Gesellschaft die Aktualität des Anarchismus und der anarchistischen Bewegung in seiner Theorie und
besonders an Hand seiner Praxis zu verdeutlichen.
Es spricht Rudolf Mühland, langjähriger Aktivist in der anarchistischen Bewegung, u.a. Mitglied der FAU (Freie Arbeiter- und Arbeiterinnenunion) und FdA (Forum deutschsprachiger Anarchisten und Anarchistinnen).

Dies ist die erste Veranstaltung im neuen Vereinsraum von Alarm e.V.
Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein. Der Eintritt ist frei.

Neben einem Büchertisch wird es verschiedene Getränke und hoffentlich eine spannende Diskussion im Anschluss an den Vortrag geben.
Vielleicht kommen wir ja gemeinsam zu dem Schluss: Anarchie ist machbar, Herr Nachbar ( und Frau Nachbarin )!

anarchistische gruppe ortenau

die große leere…

diese seite ist wie auch die ago als gruppe noch sehr jung. das ist der grund, warum ihr im moment hier noch keine inhalte, infos und anderes finden könnt.

unter „email“ steht unsere email-adresse, falls ihr uns etwas schreiben wollt.

eure ago